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Auf einen Blick

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Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei...

Was mögen Sie am Sommer am liebsten? Oder anders: Mögen Sie den Sommer überhaupt? Sommer, Sonne, Sonnenschein und alle wirken so fröhlich und beschwingt. Wenn Ihnen nicht fröhlich zumute ist, dann ist der Frohsinn der anderen vielleicht ein Stachel. Vielleicht aber hilft das Lächeln eines fremden Menschen auch und zaubert Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht? Ich kann es nicht wissen. Aber ich wünsche Ihnen Letzteres und hoffe, dass Sie diese Erfahrung machen können.

Von mir selbst weiß ich, dass ich beschwingter durch den Tag gehe, wenn mir ganz fremde Menschen ein freundliches Wort gesagt haben oder es zufällig zu einem verständnisvollen Blick in einer bestimmten Situation kam. Diese absichtslose Kommunikation zwischen uns Menschen tut gut. Um wieviel mehr noch, wenn zu Hause niemand auf mich wartet, dem ich die Erlebnisse des Tages erzählen kann.

Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen und Weniges ist schlimmer, als den ganzen Tag niemanden zu haben, mit dem wir sprechen können. Meine Antwort auf die Frage, was ich am Sommer am liebsten mag, ist deshalb, dass er Menschen einlädt, im Freien herum zu schlendern, auf der Parkbank zu sitzen und so immer wieder Menschen zu begegnen. Vielleicht schenken Sie bei nächster Gelegenheit dem Einen oder der Anderen ein kleines Gespräch, ein Lächeln, eine Geste. Gott weiß, wie sehr Sie damit den Tag eines Anderen und den Ihren erhellen.

Gott sprach: es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm ein Gegenüber schaffen, das ihm entspricht. (1. Mose 2,18)

Für alle, die sich über ein Lächeln und ein Gespräch freuen, sei auf den 23. Juli hingewiesen. Da lädt die Christkirchengemeinde ein mit dem besonderen Gottesdienst "Familienkirche" die Ferienzeit zu begrüßen und danch bei einem Imbiss noch zu verweilen. Sie sind herzlich willkommen!

Es grüßt Sie herzlich, Ihre Pastorin Janina Boysen