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Hoffnungsläuten - Innehalten und Beten am Mittag

Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.
Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen! 

In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12:00 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.

In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen. 
Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.

Glocken unterbrechen den Tag - die Sorgen, die Angst, die Ohnmacht, das Grübeln, die Einsamkeit, die Überforderung. Sich stärken lassen von tiefer Hoffnung und einem Ritual, das schon viele Menschen vor uns in Krisen und schweren Zeiten getragen und ermutigt hat – das alles liegt im Klang der Glocken.

Wenn unsere Kirchen verschlossen sind, ist es umso wichtiger, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen. Im Gebet finden wir Gemeinschaft mit Gott und untereinander. 

Onlinegottesdienste aus der Christkirche

Liebe Gemeinde, 

weil wir gerade nicht gemeinsam Gottesdienst in der Christkirche feiern können, stellen wir Ihnen hier Videogottesdienste zur Verfügung. Sie können den jeweiligen Gottesdienst von Samstagabend um 18:00 Uhr bis Dienstagabend um 18:00 Uhr hier finden.  

Einen gesegneten Gottesdienst wünscht Ihnen Ihre Christkirchengemeinde Rendsburg-Neuwerk.

 

 

 

 

 

 

Den Blick auf Gott richten - sich nicht gefangennehmen lassen...

Liebe Gemeindeglieder,

der erste Sonntag, an dem wir nicht gemeinsam Gottesdienst feiern durften, trug den Namen „Okuli“. Dieses Wort ist dem Psalm 25 entnommen und ist der Beginn der Psalmworte: „Meine Augen sehen auf Gott!“. Wir empfinden dies als ein gutes Wort in dieser Zeit, in der wir alle gebannt auf die Entwicklungen in unserem direkten Umfeld schauen. Wir schauen auf die aktuellsten Infektionszahlen, auf die neuesten Empfehlungen und auf die nächsten Maßnahmen, die unsere Regierung erlässt. Und das ist wichtig. Es ist wichtig, dass wir uns informieren und ernst nehmen, was offizielle Stellen uns sagen und eindringlich bitten.

Zugleich ist es aber auch wichtig, die Blickrichtung immer wieder bewusst auch zu ändern. Sonst lassen wir uns gefangen nehmen und geraten in einen Strudel.

Gemeinsam können wir unseren Blick auf Gott richten, damit wir gestärkt werden in unserem Vertrauen auf ihn. Gerade in dieser Zeit. 
Deshalb laden wir Sie ein sonntags um 10:00 Uhr innezuhalten. Die Vaterunserglocken aller evangelisch-lutherischen Kirchen läuten dann und ermöglichen uns so, im Gebet vereint zu sein. 

Und natürlich läuten die Glocken der Christkirche jeden Tag um 18:00 Uhr. Wir laden Sie ein, dann eine Kerze ins Fenster zu stellen und innezuhalten zum Gebet in dem Bewusstsein: Wir sind versammelt – an unterschiedlichen Orten – zur gleichen Zeit – im Glauben.

Immer samstags um 18:00 Uhr stellen wir eine Andacht hier online, die wir auf diesem neuen Weg mit Ihnen feiern möchten. Sollten Sie Menschen kennen, die keinen Zugang zum Internet haben, erzählen Sie ihnen gerne, dass wir diese Andacht auf Wunsch auch postalisch zustellen. Ein Anruf im Kirchenbüro genügt (Telefon 22442). 

Und auch das: Statt eines Besuches greifen wir als Pastorinnen nun zum Telefon und zur Post und ermutigen auch Sie, sich gegenseitig im Blick zu behalten und durch verstärkte Anrufe Kontakt miteinander zu halten.

Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie gesund bleiben und der Angst das Vertrauen auf Gott entgegenhalten können. Gottes Segen sei mit Ihnen! 

Herzlich, 
Ihre Pastorinnen 
Janina Boysen und Ulrike Brand 

Rendsburg, den 20. März 2020